Pflege

Deine Pflegeroutine für schöne Längen

Mit der passenden Routine bleiben deine Extensions länger schön, geschmeidig und fest. Schon ein paar einfache Gewohnheiten machen den Unterschied zwischen mattem Haar und strahlendem Griff.

Ratgebervon Catléen20. Mai 20268 Min. Lesezeit
Extensions Pflege

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meine Extensions waschen?

Wasch dein Haar nur so oft wie nötig, denn zu häufiges Waschen trocknet das Zweithaar aus. Zwei bis drei Wäschen pro Woche mit einem milden Produkt sind für die meisten ein guter Anhaltspunkt.

Darf ich meine Extensions glätten oder locken?

Ja, in den Längen darfst du normal stylen, solange du vorher einen Hitzeschutz aufträgst. Vermeide es nur, mit dem heißen Eisen direkt über die Verbindungsstellen zu fahren, damit der Halt nicht leidet.

Warum verfilzen meine Extensions so schnell?

Meist liegt es an zu seltenem Bürsten, an nassem Haar in der Nacht oder an Reibung am Kissen. Regelmäßiges sanftes Kämmen, ein lockerer Zopf zum Schlafen und ein glatter Kissenbezug lösen das Problem in der Regel.

Kann ich mit Extensions ins Schwimmbad oder ins Meer?

Das ist möglich, du solltest die Längen aber schützen. Feuchte sie vorher mit klarem Wasser an, binde sie zusammen und spüle sie nach dem Baden gründlich aus, damit Chlor und Salz nicht austrocknen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Extensions brauchen mildere Produkte und mehr Achtsamkeit an den Ansätzen als dein Eigenhaar.
  • Die richtige Bürste und regelmäßiges, sanftes Kämmen halten die Längen frei von Knoten und schützen die Verbindungen.
  • Öl und Silikon gehören in die Längen, nicht an die Ansätze – gerade bei Tape kann das die Haftung lösen.
  • Regelmäßige Nachziehtermine sorgen für sicheren Halt und ein gepflegtes Gesamtbild.

Schöne, lange Haare über Nacht – Extensions machen genau das möglich und schenken dir Fülle, Länge und ein Gefühl von Leichtigkeit. Damit die Freude lange anhält, kommt es aber nicht nur auf die Anbringung an, sondern vor allem auf das, was danach passiert. Denn dein Zweithaar wird nicht mehr über die Kopfhaut mit Feuchtigkeit und Fett versorgt und ist deshalb auf deine Pflege angewiesen.

Die gute Nachricht ist, dass die Routine kein großer Aufwand ist. Wenn du ein paar einfache Handgriffe kennst und ein wenig behutsamer vorgehst als bei deinem Eigenhaar, bleiben deine Längen weich, glänzend und fest verbunden. In diesem Ratgeber zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Extensions durch den Alltag begleitest und worauf es dabei wirklich ankommt.

Warum Extensions eine eigene Pflege brauchen

Dein Eigenhaar bekommt an der Kopfhaut ständig Nachschub. Talg wandert am Haar entlang, hält es geschmeidig und schützt es von innen. Angebrachtes Haar hat diese Quelle nicht mehr, egal ob es sich um Tape, Bondings, Tressen oder Quickies handelt. Deshalb reagiert es empfindlicher auf Trockenheit, Reibung und aggressive Produkte.

Dazu kommt, dass die Verbindungsstellen dort sitzen, wo dein Eigenhaar und das Zweithaar aufeinandertreffen. Genau diese Zone ist am verletzlichsten. Zerrst du hier oder trägst du die falschen Produkte auf, leidet der Halt. Wenn du das im Hinterkopf behältst, verstehst du fast von selbst, warum jede der folgenden Empfehlungen wichtig ist.

Grundregel

Behandle deine Längen so sanft, als wären sie feine Seide, und lass die Ansätze möglichst in Ruhe – dann hast du schon die halbe Miete.

Richtig waschen – sanft an den Ansätzen

Beim Waschen entscheidet sich viel.

Wasch dein Haar am besten im Stehen unter der Dusche und nicht mit nach vorn über den Kopf gebeugtem Kopf, damit sich die Strähnen nicht verheddern.

Pflegespülung und Maske gehören in die Längen und Spitzen, nicht direkt an die Ansätze.

  • Milde Produkte ohne aggressive Sulfate und Silikone an den Ansätzen wählen.
  • Aufrecht waschen, damit sich die Strähnen nicht verknoten.
  • Abstand halten mit Kur und Spülung zu den Verbindungen.
  • Sanft ausdrücken statt trockenrubbeln.

Bürsten mit der richtigen Bürste

Regelmäßiges Kämmen ist das Herzstück der Pflege. Es verhindert, dass sich die Längen verfilzen, und verteilt die natürlichen Öle bis in die Spitzen. Am besten greifst du zu einer speziellen Extensions-Bürste mit weichen Borsten oder zu einer Schlaufenbürste, die sanft durch das Haar gleitet, ohne an den Verbindungen hängenzubleiben.

Arbeite dich immer von unten nach oben vor. Halte die Strähne mit einer Hand oberhalb der Spitzen fest und kämme zuerst die untersten Zentimeter aus. Danach setzt du Stück für Stück höher an, bis du am Ansatz angekommen bist. So löst du Knoten, ohne Zug auf die Klebe- oder Bondingstellen zu bringen.

Bürste deine Haare mehrmals am Tag, besonders morgens und abends. Vor dem Schlafengehen lohnt sich ein gründlicher Durchgang ganz besonders, damit sich über Nacht nichts verheddert. Nasses Haar ist am empfindlichsten, deshalb gehst du hier extra behutsam vor oder wartest, bis es angetrocknet ist.

Wer zweimal täglich sanft durchbürstet, spart sich am Ende die mühsame Arbeit mit festsitzenden Knoten.

Trocknen und Hitze klug einsetzen

Nach der Wäsche tupfst du das Haar mit einem Handtuch vorsichtig trocken und lässt es nach Möglichkeit an der Luft antrocknen. Gerade die Verbindungsstellen mögen keine übermäßige Hitze direkt nach dem Waschen, solange sie noch feucht sind. Ein Hitzeschutz vor jedem Styling mit Föhn, Glätteisen oder Lockenstab ist Pflicht.

Wenn du föhnst, halte den Ansatz eher kühl und arbeite mit mittlerer Temperatur. Bei geklebten Methoden solltest du die Verbindungen nicht mit voller Hitze bearbeiten, weil sich der Halt sonst lockern kann. In den Längen darfst du normal stylen, achte nur darauf, das Glätteisen nicht direkt über die Bondings oder Tapes zu ziehen.

Weniger Hitze bedeutet automatisch mehr Glanz und Haltbarkeit. Wann immer es geht, gönnst du deinem Zweithaar also eine Pause vom heißen Styling. Deine Extensions danken es dir mit einem geschmeidigen Griff und einer längeren Lebensdauer.

Was Verbindungen wirklich schadet

Manche Produkte sind für dein Eigenhaar herrlich und für die Ansätze deiner Extensions Gift. Ganz vorn stehen dabei Öle und Silikone. Sie legen sich wie ein Film um die Strähne, und genau an den Klebeflächen der Tapes ist das ein Problem, weil die Haftung dadurch nachlässt und sich die Verbindung früher löst.

Trage reichhaltige Öle, Seren und schwere Kuren deshalb nur in den Längen und Spitzen auf und halte die obersten Zentimeter frei. Auch beim Griff nach Trockenshampoo, Hitzeschutz oder Stylingprodukt lohnt sich ein kurzer Blick auf die Inhaltsstoffe. Alkohollastige oder stark silikonhaltige Mittel gehören nicht an die Verbindungen.

Salzwasser, Chlor und Sonnencreme können Zweithaar ebenfalls austrocknen oder verfärben. Im Urlaub schützt du deine Längen, indem du sie vor dem Baden mit klarem Wasser anfeuchtest, sie zusammenbindest und nach dem Schwimmen gründlich ausspülst. So kann sich das salzige oder gechlorte Wasser gar nicht erst festsetzen.

Merke

Öl und Silikon lieben deine Spitzen, aber sie sind die größten Feinde der Ansätze – halte diese Zone bewusst frei.

Schlafen und der Alltag mit Extensions

Die Nacht ist für Extensions eine kleine Herausforderung, weil sich das Haar acht Stunden lang am Kissen reibt. Am besten gehst du nie mit nassem Haar ins Bett, denn feuchtes Zweithaar verfilzt besonders leicht. Bürste die Längen vor dem Schlafen aus und binde sie locker zusammen.

Ein lockerer Zopf oder ein weicher Flechtzopf hält alles an seinem Platz und verhindert Knoten. Achte darauf, das Haar nicht straff und nicht direkt an den Ansätzen zu binden, sondern eher tief im Nacken oder zur Seite. Ein Kissenbezug aus Seide oder Satin reduziert die Reibung zusätzlich und ist auch für deine Haut angenehm.

Im Alltag helfen kleine Gewohnheiten. Steck die Haare beim Sport zusammen, sei beim An- und Ausziehen von Schals und Jacken achtsam und vermeide es, dauernd an den Strähnen zu spielen. Sanfte Haargummis ohne Metallteil schonen sowohl dein Eigenhaar als auch das Zweithaar.

Nachziehtermine nicht vergessen

So gut deine Pflege auch ist, dein Eigenhaar wächst weiter und schiebt die Verbindungen mit der Zeit nach unten. Dadurch wandern die Ansätze von der Kopfhaut weg, das Haar kann sich am Ansatz leichter verdrehen und der schöne, unsichtbare Übergang geht verloren. Genau deshalb gehören regelmäßige Nachziehtermine fest zu deiner Routine.

Wie oft du zum Nachziehen kommst, hängt von der Methode, von deinem Haarwachstum und von deiner Pflege ab. Dein Studio schaut sich das individuell an und gibt dir einen passenden Rhythmus vor. Bei diesen Terminen werden die Strähnen gelöst, aufbereitet und wieder frisch und sicher angebracht, sodass alles wieder wie am ersten Tag sitzt.

Zwischen den Terminen lohnt sich ein prüfender Blick von dir selbst. Wenn sich eine Strähne lockert oder etwas zwickt, warte nicht zu lange, sondern melde dich lieber früher. So bleibt der Halt sicher, dein Eigenhaar geschützt und dein Ergebnis dauerhaft schön.

Extensions sind pflegeleicht, sobald du ihre kleinen Eigenheiten kennst. Milde Produkte, die richtige Bürste, behutsames Trocknen, ein Zopf für die Nacht und ein bewusster Umgang mit Öl an den Ansätzen halten deine Längen weich und fest verbunden. Ergänzt du das mit regelmäßigen Nachziehterminen, begleiten dich deine schönen Haare lange und zuverlässig durch den Alltag.

Unsicher, welche Pflege zu deinen Extensions passt?

Komm gern zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch vorbei, dann schauen wir uns deine Haare gemeinsam an und finden die passende Routine für dich.

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CC

CatléenHairdreams & ExtensionsCréation Catléen ist dein Salon in Hildesheim für Haarverlängerung, Haarverdichtung und Hairdreams. Mit Herz, Handwerk und einem Auge für Natürlichkeit holen wir das Beste aus feinem Haar heraus.